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Grabarten

Gedanken zur letzten Ruhestätte

Den Kindern, der Ehe­frau oder dem Ehe­mann nicht zur Last fallen zu wollen – das ist oft ein Herzens­wunsch von Menschen, die sich über ihre eigene letzte Ruhe­stätte Gedanken machen. Doch was ist die größere Last? Ein Grab zu besuchen und zu pflegen oder gar keinen Ort zu haben, an dem man etwas tun, seine Trauer ver­ar­beiten kann? Über diese Frage lohnt es sich, einen Augen­blick nach­zu­denken! Uns ist es wichtig, den letzten Willen des Verstorbenen mit den Be­dürf­nissen der Hinter­blie­be­nen in Ein­klang zu bringen, damit Sie als Familie gut mit der Ent­schei­dung leben können.

Anonymes Rasengrab

Das anonyme Rasengrab ist nicht ge­kenn­zeichnet, die Angehörigen haben damit keine Mög­lich­keit, es zu besuchen. Die Pflege der Grün­fläche wird von der Fried­hofs­ver­wal­tung orga­ni­siert. Oft gibt es einen gemein­samen Gedenkort, an dem der Name angebracht werden kann.

Rasenwahlgrab

Das Rasenwahlgrab ist ein besonderes Angebot in Helmstedt und Königs­lutter, das sich wie ein anonymes Grab auf einer Rasen­fläche befindet und nicht indi­vi­duell bepflanzt wird. Darüber hinaus hat es die Eigen­schaften eines Wahl­grabes: Es kann mit einer oder mehreren Grab­stellen erworben werden, die genaue Lage ist den Angehörigen bekannt und es wird ein Grab­stein auf­ge­stellt, vor dem Blumen abgelegt werden können.

Die genauen Bestimmungen, Kosten und Ruhe­zeiten sind von Fried­hof zu Fried­hof unter­schiedlich.

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Beisetzungs­möglichkeiten bei der Feuerbestattung

Die Feuerbestattung, bei der der Verstorbene zunächst in einen Sarg gebettet und kremiert wird, war im Christen­tum bis zum 19. Jahr­hundert verboten. Heute ist es freie Willens­ent­schei­dung. Im Krema­torium wird dem Sarg ein kleiner Schamott­stein beigelegt, der eine zweifels­freie Identi­fi­zierung erlaubt und später mit der Asche in die Urne gegeben und beigesetzt wird.

Urnen-Wahlgrab

Das Urnen-Wahlgrab kann auf dem ge­wünsch­ten Fried­hof zu Leb­zeiten selbst aus­ge­sucht werden und einer oder mehreren Urnen Platz bieten. Das Nutzungs­recht kann über die fest­ge­schrie­bene Ruhe­zeit hinaus ver­längert werden, so dass das Grab als Familien­grab über mehrere Gene­ra­tio­nen hinweg genutzt werden kann.

Urnen-Reihengrab

Das Urnen-Reihengrab kann nicht selbst aus­ge­sucht werden und bietet nur jeweils einer Urne Platz. Die Fried­hofs­ver­wal­tung vergibt die Grab­stellen in chrono­logischer Folge. Nach Ablauf der vor­ge­schrie­benen Ruhe­frist wird das Grab neu belegt.

Grabstein und Bepflanzung werden von den Angehörigen nach persönlichen Wünschen gewählt. Sie können das Grab selbst pflegen oder einen Gärtner damit beauftragen.

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Seebestattung

Die Seebestattung ist eine Bei­setzung in einer speziellen Urne in aus­ge­wie­se­nen Gebieten der Ostsee, Nordsee oder in einem der Welt­meere. Angehörige können der Zere­monie beiwohnen, außerdem erhalten Sie eine See­karte, in der der Bei­setzungs­ort ein­ge­zeichnet ist, und es gibt die Mög­lich­keit, Gedenk­fahrten zu unter­nehmen. Wenn es auch keinen konkreten Ort gibt, an dem Sie Blumen ablegen können – wenn sich ein Mensch der See verbunden fühlte, so kann es doch für Angehörige tröstlich sein, den Verstorbenen in „seinem“ Element zu wissen.

Eine weitere Alternative ist die Urnen­bei­setzung am Fuße eines Baumes. Dies wird von einigen Fried­höfen angeboten – oder im Rahmen einer Waldbestattung.

Erfahren Sie mehr über Waldbestattungen in Helmstedt und Umgebung.