Erdbestattung

Bei einer Erdbestattung wird der Körper in einem Sarg der Erde übergeben. Während die Unversehrtheit des Körpers im Islam und Judentum nach wie vor zentral ist, sind Erd- und Feuerbestattung im Christentum inzwischen weitgehend gleichbedeutend.

Auf den meisten Friedhöfen können Angehörige zwischen verschiedenen Grabstätten für die Erdbestattung wählen.

 •   Wahlgrab

Schon zu Lebzeiten den Friedhof und den Platz des Grabes auswählen – das ist möglich, wenn man sich für ein Wahlgrab entscheidet. Dies kann auch mehrere Grabstellen für Lebensgemeinschaften umfassen. Das Nutzungsrecht an diesem Grab kann immer wieder verlängert werden, beispielsweise im Zuge einer weiteren Beisetzung.
 

•   Reihengrab

In Reihen platzierte Gräber werden in chronologischer Folge belegt: Die Reihe wird mit jedem verstorbenen Individuum fortgeführt. Die Grabstellen sind also für nur eine Bestattung ausgelegt. Familienangehörige müssen später an einem separaten Platz bestattet werden.

•   Anonymes Rasengrab

Rasengräber sind Grabstätten, deren genaue Stelle auf einem Rasenfeld nicht gekennzeichnet wird und auch nicht ausgesucht werden kann. Die Herrichtung und Pflege der Grabanlage liegt in der alleinigen Obhut der Friedhofsverwaltung.

Meist besteht jedoch die Möglichkeit den Namen des Verstorbenen mit einer Namenstafel auf einem zentralen Gedenkstein zu errichten.